Kohn Oskar, Kriegerdenkmal jüdischer Gefallener des 1. Weltkrieges 1914-1918 im jüdischen Friedhof Baden.
Bilder-Details zu Oskar Kohn finden Sie links unten "Angehängte Grafiken und zum Kriegerdenkmal hier; --> Kriegerdenkmal Oskar Kohn
Wenn auch Sie nähere Details (Bilder, Dokumente) über die weiteren Namen der Gefallenen in Ihrem Besitz haben, so posten Sie einfach die Details mit Bildern und Dokumenten in einem neuen Thread, oder senden Sie Grave-Pictures einfach die Informationen.
Charge und Name: Kohn Oskar
Assentjahr und Blatt-Nr.: 1459
Geburtsjahr: 1894 Heimatberechtigt (zuständig): Baden
Profession: Handelsangestellter
Veränderungen:
26./10.1914 zugeteilt dem Heere als zum Landsturmdienste mit der Waffe geeignet.
Präsentiert zur aktiven Dienstleistung, beteilt mit dem Handgelde per 6. Kronen.
10.01.1915 transferiert zum 3. Regt. der Tiroler Kaiserjäger,Trient.
Eingeteilt zum Ersatz Baon.
Gefallen am 4./5.1915 bei Janowice. (Bauchschuss.) Stbf65.
Lambach, am 29. November 1915.
K. u. K. 3. Regiment der Tiroler Kaiserjäger 6. Ersatz-Kompagnie.
I received the photograph from my great-grand-aunt Gisela Dollinger neé Kohn. Her brother Oscar Kohn is one of the soldiers listed on the memorial.
I do not know who took the photograph. It could have been taken by her a family member or a member of the Baden community. So I think you could safely say, “From the family photograph collection of Gisela Dollinger neé Kohn, sister of Oscar Kohn.”
There is a very poignant story that goes with Oscar’s death:
Oskar was killed on 3 May, 1915 on the Russian Front in Lemberg. Six months later, his father Jakob Kohn, brother Karl Kohn, brother-in-law Aaron Weil, and one or two other men from Baden went to Polish Galicia, exhumed Oskar's body, and brought it home for proper burial. This was quite a risky undertaking because it was still wartime. But Jakob Kohn and his wife Esther (Netti) Reisch could not bear to have their son’s body lie so far from home.
Oskar's grave is located in the Baden cemetery in row L2, grave 1058. (See picture below from ggr).
Best,
Carole
Der "Bund jüdischer Frontsoldaten" in Wien gründete am 13. November 1932 eine Ortsgruppe in Baden (BZ 1932, Nr. 95). Am 27. November 1932 fand eine Ehrung der Gefallenen beim jüdischen Kriegerdenkmal durch den Wiener Rabbiner Dr. Arnold Frankfurter statt, an der auch Bürgemeister Josef Kollmann teilnahm. Der Stein ist in so schlechtem Zustand, daß vor allem die Namen unleserlich geworden snd; Schleifspuren?
Text aus dem Buch "Die Juden von Baden und ihr Friedhof" Buchtipp --> Verlag Grasl
Prof. Hans Meissner, Historiker, hat eine Geschichte der Badener jüdischen Gemeinde und ihrer Synagoge aus vielen Quellen erarbeitet.
Dr. Kornelius Fleischmann, Hebraist, hat den Friedhof mit seinen 1162 erkennbaren Gräbern erforscht, hundert der interessantesten Grabsteine fotografiert und übersetzt sowie einen Lageplan aller Gräber samt Namenslisten erstellt.
Ein weiteres Highlight ist ein Werk von MMag. Thomas E. Schärf "Jüdisches Leben in Baden"